Gilt für Streams aus dem Ausland norwegisches Urheberrecht?
- 11.11.2024
Manchmal verlangen Sponsoren exklusive Rechte. Ist das Sittenwidrig?
Die Avtaleloven (Vertragsgesetz) verbietet Verträge, die gegen die guten Sitten oder die allgemeine Rechtsordnung verstoßen. Ein Sponsoringvertrag mit überzogener Exklusivklausel kann unter Umständen sittenwidrig sein, wenn er den Sportler existenziell bindet und jede andere Werbepartnerschaft unmöglich macht. Allerdings wird eine solche Einordnung nur in Extremfällen getroffen. Normalerweise sind Exklusivverträge üblich: Man darf keine Konkurrenzmarke bewerben. Sittenwidrigkeit tritt erst ein, wenn es offenkundig unverhältnismäßig ist und dem Athleten unzumutbare Nachteile verschafft. Häufig regeln Sportverbände Richtlinien für Sponsorverträge, damit Athleten nicht übervorteilt werden. Im Zweifel kann man den Vertrag anfechten. Gerichte wägen ab, ob die Klausel eindeutig gegen Treu und Glauben verstößt.
Dette nettstedet bruker informasjonskapsler (cookies) for å tilpasse innhold og annonser, samle statistikk og til statistiske formål. Du kan lese vår cookie policy. Hvis du godtar bruken av informasjonskapsler, klikker du på "Godta".