Welche Konsequenzen hat die norwegische Sportgerichtsbarkeit bei Gewalthandlungen im Wettkampf?
- 05.11.2024
Z.B. beim Marathon in Oslo, wenn es Terrordrohungen gibt?
Ja, staatliche Sicherheitsbehörden (Polizei, PST) dürfen Großveranstaltungen verbieten oder verschieben, falls eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht. Auch Kommunen haben das Recht, Genehmigungen zu widerrufen, wenn kein geeignetes Sicherheitskonzept vorliegt. Die Rechtsgrundlage liegt in den Polizeivorschriften und Sicherheitsgesetzen. Bei akuter Terrordrohung kann man rasch handeln und das Event absagen. Die Veranstalter könnten Entschädigung fordern, aber meist überwiegt das Interesse des Gemeinwohls. In der Praxis kooperieren Sportorganisatoren eng mit Polizei und Sicherheitsfirmen, um Terrormaßnahmen zu verhindern. Die Regierung nutzt Notstandsbefugnisse oder polizeiliche Weisungen, wenn das Risiko extrem hoch ist. Glücklicherweise sind solche Fälle selten, doch die Rechtslage erlaubt es, Sportevents zum Schutz der Teilnehmer abzusagen.
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